Logo_schwarz_klein_auf_wei%c3%9f

Sterbegeldversicherung

20.02.2015

Sterbegeldversicherung: Nicht jeder kann sich einen würdigen Abschied leisten

Auf Grund des demografischen Wandels und der hohen Dichte an älteren Menschen, sterben aktuell in Deutschland jährlich über 850.000 Menschen. Eine Bestattung kostet zwischen 3.500 und 10.000 Euro, je nach Art und Wünschen. Leider können sich bei diesen Kosten immer weniger Menschen die Beerdigung verstorbener Angehörigen leisten.
Tritt ein Todesfall ein, sind nämlich die Angehörigen des Verstorbenen per Gesetz dazu verpflichtet, die Kosten der Bestattung zu tragen. Bei finanziellen Engpässen übernehmen in solchen Fällen die kommunalen Sozialämter die Kosten für die Bestattung – die Rede ist dann von so genannten Sozialbestattungen.
Eine Sterbegeldversicherung könnte hier finanzielle Hilfe leisten. Dennoch ist laut einer Studie aus Januar 2015 die Sterbegeldversicherung als unnötigste Versicherung betitelt worden. Verbraucherschützer sind ebenso der Auffassung, dass man lieber das Geld ansparen könnte. Nur was passiert, wenn der Kunde schon nach drei, fünf oder zehn Jahren stirbt? Die Bestattungskosten sind dann sicherlich noch nicht gedeckt.
Sterbegeldversicherer zahlen dagegen schon nach einer kurzen Wartezeit die volle Summe, wenn der Versicherer oder die Angehörigen noch lange nicht ausreichend Geld angespart hätten oder wenn das zurückgelegte Geld bereits in einer Notlage ausgegeben wurde.
Eine Sterbegeldversicherung macht also Sinn, weil damit die vierstelligen Kosten für ein Begräbnis für die Erben nicht zur finanziellen Belastung werden und man die Liebsten auch würdevoll bestatten kann, ohne dabei auf die Kosten achten zu müssen. Auch wenn die Erben das Erbe ausschlagen, eine Bestattungspflicht besteht dennoch.
Zudem zählt eine Sterbegeldversicherung, wie beispielsweise ein Sparkonto nicht in die Erbmasse. Sogar der Zugriff auf Dritte kann abgelehnt werden kann, wenn die Überschuldung, zum Beispiel durch erforderliche Pflegekosten, bereits zu Lebzeiten die Verwertung des Vermögens, bis zu einem Schonvermögen in Höhe von nur 2.500 Euro, erforderlich mache, um staatliche Unterstützung im Pflegefall zu erlangen.
Der Beitrag einer Sterbegeldversicherung hängt von einigen Faktoren ab, zum Beispiel dem Alter des Versicherten, der Versicherungssumme und die Laufzeit. Gerne berechnen wir Ihnen ein individuelles Angebot für Sie oder Ihre Angehörigen.
Der Abschluss ist auch ohne die Beantwortung von Gesundheitsfragen möglich, wenn eine Wartezeit, je nach Anbieter, zwischen einem und drei Jahren vereinbart wird.