Seniorenberatung

“Der Jugendwahn hat ein Ende”, dieses für die Werbung geltende Motto ist hat nun auch die Finazmärkte erreicht. Mit Blick auf die Senioren hießt es unter dieser Überschrift bei einem Kongress für Anleger unnlängst: “Heben Sie die Schätze und vergolden Sie sie mit margenstarken Produkten.” Die Marschrichtung der Branche steht also fest: Nutzung der demographischen Entwicklung und Verkauf von provisionsstarken Versicherungen, Fonds und Zertifikaten. Im Schnitt sind die Renteneinsteiger heute 60 Jahre alt. Im statistischen Durchschnitt können Männer dann 20,3 Jahre Ruhestand genießen, Frauen sogar etwa vier Jahre länger. Das Thema Vorsorge ist durch, aber die passende Vermögensanlage im Ruhestand wird wichtiger denn je, muss sie doch länger denn je die Rente sichern. Dabei kommen auf den Senioren kann spezielle Herausforderungen zu. Dabei kann beispielsweise das eigene Haus einer sinnvollen Vermögensanlage im Weg stehen. Gemühlsmäßig halten sie daran fest. Rationaler aber wäre es, zu verkaufen, eine altersgerechte Wohnung zu mieten und das überschüssige Geld rentabel anzulegen. Schumacher Finanzen & Consulting überprüft die Besitzstände und Anlagedepots der Kunden und macht Vorschläge, wie diese rententauglich gemacht werden können. Um sich dabei unbedingt von dem oben genannten Kongressempfehlungen zu distanzieren, handelt man am liebsten – zum Kundenwohle – als unabhängiger Honorarberater mit vorher festgelegter Entlohnung. Denn: Provisionsabhängige “best age” – Beratung macht für den Kunden kaum Sinn, denn in erster Linie langfristige Produkte bringen hohe Provisionen, aber genau die bringen meistens nur den Erben etwas. Seniorenfinanzen müssen flexibel bleiben. Schumacher Finanzen & Consulting will den Kunden vor allzu forschen Verkäufern schützen. neben einer anfänglichen gründlichen Bestandsaufnahme über Vermögen und Einkommen sowie Schulden des Kunden entwickelt man einen Fahrplan für vernünftige, seniorenspezifische Produktkathegorien. Der Honorarberater kann neutral helfen, so wie eine Steuerberater oder Rechtsanwalt. Provisionen, die der Berater von Fondshäusern oder Zertifikate-Emittenten bekommt, leitet dieser an die Kunden weiter. Solange man dem Kunden die in den Produkten versteckten Provisionen verheimlichen konnte, war es für Honorarberater schwierig, gegen die angeblich kostenfreie Beratung in Banken anzukommen. Mit der “Mifid-Richtlinie” sind solche versteckten Provisionen und Gebühren seitens der EU untersagt worden, so daß heute die Preiswürdigkeit der Honorarberatung vollständig rehabilitiert ist und sich scheinbar kostenlose Beratungen heute als völlig überteuert darstellen.