Schwere Krankheitsversicherung

Die Dread-Disease-Versicherung oder Schwere-Krankheiten-Vorsorge, wie sie in Deutschland bezeichnet wird, ist eine erst 1983 entwickelte Absicherungsform, die im Gegensatz zur Berufs- bzw. Dienstunfähigkeit keinen Beruf oder eine Tätigkeit absichert, sondern den Eintritt oder Diagnose einer versicherten Krankheit. Doch führt der deutsche Begriff hier etwas in die Irre, denn es sind nicht nur schwere Krankheiten wie zum Beispiel Krebs, Parkinson, Lebererkrankungen oder Multiple Sklerose versichert, sondern auch plötzlich eintretende Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Die Dread-Disease Versicherung ist eine sinnvolle Ergänzung zum Berufsunfähigkeitsschutz, stellt jedoch keinen Ersatz für diesen Eckpfeiler der Existenzsicherung dar, da Erkrankungen des Rückens und der Gelenke dort nicht versicherbar sind. Sollte jedoch der Abschluss einer BU auf Grund von psychologischen Vorerkrankungen nicht möglich sein, erweist sich die Dread-Disease als sinnvolle Alternative, da vergangene psychische Beschwerden im Normalfall bei der Risikobeurteilung nicht stark ins Gewicht fallen.
Die Anzahl der Anbieter und Tarife einer solchen Absicherungsform sind in Deutschland sehr überschaubar, allerdings unterscheiden sie sich in Preis und Risikoabsicherung teils deutlich. Auch hier hilft nur der Blick ins Tarifwerk des Versicherers, denn es existieren Tarife mit 5 versicherten Krankheiten bis hin zu 46 aufgenommene Krankheitsbilder. Schumacher Fianzen & Consulting kennt diese Unterschiede im Detail und ist in der Lage individuell zu prüfen, in welches Anforderungsprofil diese speziellen Versicherungen passen. Die unmittelbare Verfügbarkeit einer größeren Geldsumme nach gefestigter Diagnose versetzt den Versicherten in die Lage teurere Therapiemöglichkeiten in Anspruch zu nehmen oder auch den einen oder anderen Lebenstraum zu realisieren. Ein Abschluss macht besonders im Falle einer – aus welchem Grunde auch immer – fehlenden Berufsunterbrechungsversicherung Sinn.