Immobilienfinanzierung

“Zuschlagen, bevor es die Banken tun”. Das rät Focus Online im April 2011 bezüglich der Baufinanzierung und der Ankündigung Jean-Claude Trichets, der als Chef der europäischen Zentralbank eine erste Leitzinserhöhung seit langer Zeit ins Auge faßt. Viele Anzeichen deuten also darauf hin, dass die Zinswende bei der Immobilienfinanzierung nunmehr erreicht ist. Noch aber vergeben die kreditinstitute Baugeld zu günstigen Konditionen, denn die Zinsen sind im keller und selten war es einfacher das eigene Dach über dem Kopf zu finanzieren. Im Extremfall, so Focus Online weiter “kostet eine variable Baufinanzierung aktuell effektiv 2,76%”, wovon noch die Inflationsrate abzuziehen wäre. Doch Eile ist nicht nur bezüglich der vermeindlichen Zinsentwicklung geboten, die Preise für Wohnimmobilien zumindest in Toplagen tendieren nach oben. Die prognostizierte Zinsentwicklung hingegen macht Druck auf die variabel verzinsten Darlehen, die zur Zeit besser in festverzinslichte Darlehen umgewandelt werden sollten. Bei Neufinanzierungen können zur Zeit noch lange Bindungsfristen mit tiefen Zinsen realisiert werden, 10 jährige Bindungsfristen bekommt man aktuell noch mit einer 3 vor dem Komma, ein Zinsniveau, das rund zwei Prrozentpunkte unter dem langjährigen Durchschnitt liegt. Schumacher Finanzen & Consulting rät zur Zeit allen Häuslebauern die niedrigen Zinsen zugunsten einer höheren Tilgungsrate zu nutzen, damit man früher lastenfrei ist. Bei einer zweiprozentigen Tilgung liegt die Monatsrate aktuell für einen 200.000 Euro Kredit bei immer noch vergleichsweise niedrigen 1000 Euro. Höhere Tilgung bedeutet auch eine niedrigere Anschlussfinanzierung, bei der die Zinshöhe unüberschaubare Risiken birgt. Hilfreich sind hier sogenannte “Forward-Darlehen”, bei denen Anschlussfinanzierer vor einem Zinsanstieg geschützt werden. Das Prinzip ist einfach: Der Immobilienbesitzer schließt ein darlehen ab, dessen Laufzeit zu einem fest vereinbarten Zeitpunkt innerhalb der nächsten fünf Jahre beginnt. Für dieses Recht sich das aktuelle Zinsniveau für die Zukunft zu sichern, verlangen die Banken einen Aufschlag, der sich an der Vorlaufzeit orientiert. Kalkulationssicherheit bieten auf lange Sicht auch Kombidarlehen der Bausparkassen (Quelle: Stiftung Warentest). Der Bauherr nimmt ein “normales Darlehen” auf und schließt gleichzeitig einen Bausparvertrag ab. Statt zu tilgen zahlt er in diesen Vertrag ein bis das Mindestguthaben so hoch ist, das er zuteilungsreif wird. Mit der Bausparsumme, die aus Guthaben und Bauspardarlehen besteht, löst der schuldner das Darlehen ab und zahlt fortan nur noch die Raten für das Bauspardarlehen. Zinsicherheit vom ersten bis zum letzten Tag bei einem Effektivzins von insgesamt etwa 4,5 %. Ein Darlehen von 150.000 Euro, bei der die monatliche Rate durchschnittlich etwa 900 Euro beträgt, würde bei dieser Finanzierungsart etwa angenehme 21 Jahre andauern. Das Bausparmodell läßt sich für förderungsberechtigte Personen wie Pflichtversicherte der gesetzlichen Rentenversicherung auch noch durch Riester Förderungen attraktiver gestalten. Diese Förderungen sind allerdings nachgelagert zu versteuern. Die “Stiftung Warentest” beurteilt den sogenannten “Wohn-Riester” nach intensiver Prüfung: “Günstiger geht’s nicht!” Schumacher Finanzen & Consulting ist Fachberater für das Thema “Immobilienfinanzierung”. Aufgrund seiner exzellenten Verbindungen zu den Geldinstituten und seiner ausgezeichnet beleumundeten konzeptionellen Vorarbeiten, können die Gespräche bei den Banken meist kurz und erfolgreich gehalten werden. Neben den monetären Aspekten spielen bei Baufinanzierungen auch die gewährten Leistungen eine große Rolle. So versucht Schumacher Finanzen & Consulting Vetragspassi wie einen kostenlosen Tilgungssatzwechsel, unbegrenzte Sondertilgungen oder ein flexibles Kündigungsrecht für seine Kunden zu realisieren, auch wenn es wie bei allen gegenseitigen Geschäften nicht immer einfach ist alle Vertragswünsche umzusetzen.