Bankberatung

Verbraucherschützer stellen der Bankberatung ein vernichtendes Zeugnis aus: Vielen Kunden werden die falschen Produkte verkauft. Dazu die oberste Verbraucherschutzbeauftragte, Ministerin Ilse Aigner: “Viele Banken haben aus ihren Fehlern wenig gelernt und leisten sich weiterhin gravierende Versäumnisse.” Die Vorwürfe wiegen schwer, sind aber kaum von der Hand zu weisen. Stiftung Warentest hat in einm bundesweiten Feldversuch die Qualität von Bankberatern bewertet. Von flächendeckenden Verstößen gegen den Wertpapierhandel ist da die Rede. Von 146 Beratungsgesprächen in 21 Geldhäusern erhielten drei Banken die Note “befriedigend”, zwölf schnitten mit “ausreichend” ab und sechs wurden mit “mangelhaft” bewertet. Die inzwischen vorgeschriebenen Beratungsprotokolle wurden rechtswidrig nur unzureichend ausgehändigt, Fragen nach Einkommen, Vermögen und Ausbildung der potentiellen Anleger wurden in einem Drittel der Fälle nicht gestellt. Schumacher Finanzen & Consulting sieht gerade hier ein vehementes Versäumnis, da ohne diese Kenntnis der Kunde nicht anlagegerecht behandelt werden kann. Das “Risiko Bankberatung”ist offensichtlich nicht zu leugnen und villeicht hat die Verbraucherzentrale Bremen, wenn sie feststellt: “Die Angestellten der Banken werden nicht für das beraten bezahlt, sondern für das Verkaufen. Und verkauft wird immer nur mit Blick auf die Provision.” – Das ist solange ein Skandal, wie der Bankberater offensichtlich so tut, als wäre er völlig unabhängig und frei in seinen Beratungsempfehlungen. Zu einem gewissen teil sind vielleicht auch die Erwartungen an den Bänker seitens des Kunden zu groß, was bei den Finanzfachleuten öfter zu beobachten ist. Da verlangt der Unternehmer vom Steuerberater auch die neusten Informationen über die Sozialversicherungsreformen oder die Einschätzung von Expansionsmöglichkeiten innerhalb der eigenen Branche. Von seinem Bänker erwartet man die optimale Hausfinanzierung, obwohl er nur die Konditionen der eigenen Bank weitergeben kann. Vielleicht muss man sich daran gewöhnen in ihm einen Verkäufer, statt einen Berater für alle Finanzfragen zu sehen. Diese Beratungskompetenz sollte man dort belassen wo sie ohne “wenn und aber” eingefordert wird, z.B. bei Schumacher Finanzen & Consulting, das in allen Finanzfragen seine Kundenverpflichtung unterstreicht uns seine absolute Unabhängigkeit herausstellt. Jede Beratung vollzieht sich ausschließlich in dem Anspruch, dem Kunden größtmögliche Vorteile zu verschaffen. Als solches fühlt man sich insbesondere auch als Berater für Bankgeschäfte, denn die Kompetenz, welches Projekt mit welcher Bank am besten zu realisiern ist, gehört zu den ausgewiesenen Beratungsfeldern der Kanzlei.