Kranken- & Pflegeversicherungsberatung

Das Krankenversicherungssystem in Deutschland ist ein wichtiger Bestandteil des Sozialsystems. Dieses sieht durch die Sozialversicherungen vor, dass allen Personen ein gewisser Versichertenschutz zukommt, der als ökonomisch erforderlich angesehen wird. Daher müssen alle Arbeiter und Angestellten, deren Einkommen unterhalb einer Bemessungsgrenze liegt, alle nicht vermögenden Rentner und Studierende und alle Empfänger von Sozialleistungen Beiträge zur Sozialversicherung leisten. Personen, die nicht zu diesen Kategorien gehören, können sich auch privat versichern.
Im allgemeinem zählt die Krankenversicherung in Deutschland, die von Otto Bismarck im 19. Jahrhundert ins Leben gerufen wurde, zu den wenigen Pflichtversicherungen unseres Sozialstaates. Die Pflicht zur Versicherung wurde per Gesetz zum 01.04.2007 in der gesetzlichen Krankenversicherung (Sozialgesetzbuch V) und zum 01.01.2009 in der Privaten Krankenversicherung (Versicherungsvertragsgesetz) geregelt. Unsere beiden Systeme unterscheiden sich im Wesentlichen durch die Prinzipien der Solidarität und der Äquivalenz. Die gesetzliche Versicherung beruht auf dem Ausgleich sozial schwächerer und stärkerer Mitglieder. Die gesetzlichen Krankenkassen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung, deren Leistungsumfang zu 95% vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird. Die Privatversicherer, die eine direkte, äquivalente Beziehung zwischen der Höhe der Beiträge und den versicherten Leistungsumfang aufweisen, unterstehen den Bedingungen des freien Marktes, so dass in der Versicherungswirtschaft eine unüberschaubare Anzahl verschiedener Tarife und Zusatzversicherungen vorzufinden ist.
Schumacher Finanzen & Consulting setzt bei seiner Beratungskompetenz auf seine unabhängige Marktposition, die es erlaubt alle Aspekte der einzelnen Systeme mit der Lebenssituation des Einzelnen in Relation zu setzen. Dabei distanziert man sich aufs aller Schärfste von den viel zu hohen Provisionen der privaten Versicherer im Kampf um junge Gutverdiener, die laut “Financial Times Deutschland” mitunter 14-18 Monatsbeiträge betragen und unterstützt ausdrücklich die Forderung des finanzpolitischen Sprechers der CDU/CSU, Klaus-Peter Flosbach nach einer Obergrenze für Provisionen und die Verlängerung der Haftungszeiträume für Vermittler. Eine qualifizierte Kundenberatung setzt absolute Unabhängigkeit und Transparenz voraus und darf nicht durch ein dubioses Provisionsinteresse beeinflusst werden.