Kaffee mit Stefan – „Gold, Bitcoin, der EZB-Leitzins und was das mit unseren Strategien zu tun hat“

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

es hätte fast geklappt, dass ich Ihnen in diesem KmS mal nichts zu Donald Trump geschrieben hätte, aber der US-Präsident ist dafür einfach zu unfassbar – worin auch immer! Deswegen haben wir ihm eine eigene Kaffeetasse gewidmet, mit der wir Sie und Ihr Umfeld für eine Tatsache sensibilisieren wollen, die uns D.T. sogar positiv beschert hat: den Segen von hoher Volatilität für langfristig orientierte und disziplinierte Anleger und Investorinnen. Freuen Sie sich als Mandanten unserer Vermögensverwaltung auf ein tolles Geburtstagsgeschenk dieses Jahr, unabhängig von den exzellenten Renditen in Ihren Depots.

Gold hat es nun derer Tage auch erwischt und die Skeptiker schienen sich schon bestätigt aber wir müssen Sie enttäuschen. Wir gehören zwar nicht zu den berühmten Gold Bugs aber wir schätzen die Absicherungseigenschaften und die Korrelation von Gold in Bezug auf die Aktienmärkte und sehen – trotz der Turbulenzen – Gold weiterhin als Wertspeicher und Absicherungsposition in unseren defensiven und ausgewogenen Portfoliostrategien.

Bitcoin hingegen hat sich leider in den letzten Wochen für uns nicht als digitales Gold erwiesen und zeigt sich eher als Risk On Asset. Will heißen, dass wir Kryptowährungen weiterhin als Währungen sehen, die einen eher spekulativen Charakter für uns haben und die wir als eine im offensiven und spekulativen Bereich angesiedelten Beimischung in Portfolios sehen. Trotz der Abwärtsbewegungen der letzten Wochen aber mit einer Daseinsberechtigung.

Die Zentralbanken zeigen sich derzeit wohltuend stabil und unaufgeregt und halten die Zinsen weitestgehend stabil und scheinen eher in einer Wartestellung zu sein, ob sich die Inflation doch wieder mehr sehen lässt oder ob es konjunkturelle Stimuli erfordert. Uns sind auf jeden Fall Zentralbanken mit Spielraum im Zinssegment lieber als eine zu lockere Zinspolitik. Daher hat der neuerliche EZB-Leitzins für uns nur eine sekundäre Bedeutung. Dieser Aspekt hat an dieser Stelle jedoch nichts an unserer Meinung zur Staatsverschuldung weltweit und zum Schuldentransfer innerhalb der europäischen Union geändert. Hier sind wir nach wie vor sehr skeptisch. Für die ambitionierten Anleger unter Ihnen eröffnet sich daher auch nun unsere Meinung zu Gold etwas besser.

 

Was hat das nun mit unseren Strategien zu tun?

 

Das Jahr 2026 ist herausfordernd gestartet, was nicht anders zu erwarten war! Überraschend war sicherlich die Goldentwicklung und der gleichzeitige Kursrutsch von diversen Kryptowährungen. Insgesamt lässt sich feststellen, dass es unruhig weitergeht, ob nun durch Trump oder durch die Ernennung eines möglichen FED-Chefs und die damit ausgelösten Verkäufe und Kurskorrekturen durch zu hohe Spekulationspositionen. Es war, ist und wird weiterhin unruhig bleiben!

Daher nutzen Sie diese Auf und Abs für regelmäßige Zukäufe und Gewinnsicherungen und lassen Sie sich von unseren „Berufsstandskollegen“ nichts einreden, egal ob diese bei Banken als gebundene Angestellte oder vor Webcams als haftungsfreie Influencer sitzen.

Persönliche Verantwortung und Haftung für die eigene Empfehlung und Arbeit verbunden mit dem eigenen Geld, welches man mit seinen Kunden investiert hat, finden Sie im Beratungsmarkt sehr selten. Vielleicht ist das für 2026 eines unserer größten Argumente in Ihre Richtung.

Empfehlen Sie uns gerne weiter – wir freuen uns über jedes Mandat!

Daher für Sie unsere Charts, die für jeden Anlagewunsch etwas bieten:

Ich freue mich auf Ihr Feedback und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute!

Ihr

Stefan Schumacher schreibt einmal pro Woche seinen „KmS“ Kommentar zu aktuellen Themen der Geldanlage, den man kürzer lesen kann, als man Zeit benötigt, um eine Tasse Kaffee zu trinken.