Die allgemeine Marktlage rückt für uns momentan mehr in den Fokus, da mit immer weiter steigenden Kursständen und Bewertungen auf der Aktienseite für uns die Risiken auf stärkere Rücksetzer steigen und damit gleichzeitig unser Fokus auf Gewinnsicherungen erhöht wird. Der Rücksetzer im Techsektor in der letzten Woche hat bei vielen Anlegern Wirkung gezeigt und eine gewisse Unsicherheit hinterlassen. Wie immer stellt sich für viele Sparer und Investoren nun die Frage: „Was tun?“ Wie immer lautet unsere Antwort: “Kommt darauf an“. Worauf? Und geht es nicht einfacher? Nein, geht es nicht!
Es gibt keine einfachen Botschaften – weder in der Politik, noch in der Wirtschaft oder beim Thema Finanzen! Dass es einfach geht, suggerieren die Großhändler und Discounter, die sich nicht mit der individuellen Situation eines jeden einzelnen Kunden auseinandersetzen möchten. Wir schauen tiefer und die Anforderungen an Beratung und Financial Planning sind da deutlich höher: Wie sind Ihre Ziele? Welche Laufzeiten planen Sie? Wie viel Schwankung können Sie verkraften?
Hierbei rücken auch wieder Diskussionen und Fragestellungen zum Thema künstliche Intelligenz in den Vordergrund. Hat das Wachstum und die weiteren Ertragshoffnungen rund um KI genügend Substanz oder haben die Skeptiker der hohen Bewertungen und unglaublichen Investitionen der Tech-Riesen Recht mit Ihren Zweifeln rund um künftige Gewinnmöglichkeiten? Unsere Meinung hierzu liegt eher in der moderaten Mitte, denn wir halten die Bewertungen derzeit für sehr hoch und glauben auch an eine Korrektur und damit einhergehende Marktbereinigung, wie es historisch in jedem neuen Segment der Wirtschaft war. Auf der anderen Seite schätzen wir die künftigen Ertragschancen der künstlichen Intelligenz als substantiell und realistisch ein, denn anders als in anderen Blasen verdienen die Tech-Konzerne mit den Möglichkeiten der KI bereits heute Geld. Das ist für uns der entscheidende Unterschied zur in diesem Atemzug viel zitierten Dot-Com-Blase.
Für uns in diesem Zusammenhang immer interessant ist der Blick auf den wohl größten Investor unserer Zeit: Warren Buffet. Er verkauft mit seiner Beteiligungsgesellschaft seit fast 12 Monaten am Stück Aktien und stärkt damit unsere Marktmeinung und unsere Sicherungsgedanken bezüglich unserer eigenen Depots. Buffet parkt sein Cash entweder zu einem neuen Einstieg bei günstigeren Kursen oder er kauft ein weiteres Unternehmen in sein Beteiligungsgeflecht.
Unsere aufmerksamen Leser bemerken also, dass wir Ihnen ähnliche Herangehensweisen empfehlen! Nun können wir nicht alle in den nächsten Monaten von unseren Kursgewinnen Unternehmen kaufen aber Sie können das gewonnene Kapital auf unsere Festgeldvariante legen und auf einen Rücksetzer warten, Sie können es auch in unsere Rentenstrategie anlegen und monatlich wieder in die volatilen Strategien zurückführen und so auf Rücksetzer und Korrekturen hoffen und Sie können es in Private Equity oder Direktimmobilien investieren, wie wir es Ihnen bereits erläutert und empfohlen haben. Wir stehen Ihnen da für jede Rückfrage direkt zur Verfügung.
Die großen Plattformen und Discounter empfehlen Ihren Kunden übrigens nichts dergleichen – wieso wohl?
Was hat das nun mit unseren Strategien zu tun?
In turbulenten Zeiten schlagen breit gestreute Strategien mal wieder den Markt und die Empfehlungen einiger „Experten“, die temporär bei immer steigenden Märkten schon wieder das Ende der akademisch bewiesenen und nobelpreisprämierten Portfoliotheorie als „Unfug“ und „von gestern“ verschrien haben. Sie können fast keinen größeren Fehler machen, als solchen Gurus zuzuhören, zu glauben und – noch schlimmer – zu vertrauen!
Lassen Sie sich nicht verrückt machen und bleiben Sie auf Ihrem Fahrplan, den wir zusammen mit Ihnen erarbeitet haben! Was gibt es im übrigen schöneres als positiven Beweis, als die Kursgewinne aus unseren Portfolios für Sie in weitere Anlagen zu investieren, die Sie und Ihre Geldanlage noch breiter aufstellt?
Daher an dieser Stelle – wie jeden Monat – unsere Portfoliostrategien transparent für Sie.
Unsere Strategien im Marktvergleich:

Über Geld spricht man nicht – ich würde mich aber sehr freuen, wenn Sie in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis über uns sprechen würden!
Ihr


Stefan Schumacher schreibt einmal pro Woche seinen „KmS“ Kommentar zu aktuellen Themen der Geldanlage, den man kürzer lesen kann, als man Zeit benötigt, um eine Tasse Kaffee zu trinken.
