Die Sorge um die finanzielle Absicherung im Alter nimmt weiter zu. Laut dem aktuellen Altersvorsorge-Report 2025, den die Deutsche Bank gemeinsam mit der DWS veröffentlicht hat, zweifelt eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung an der Leistungsfähigkeit des gesetzlichen Rentensystems.
Das Problem: Wachsende Unsicherheit im Ruhestand
80 % der Befragten gehen davon aus, dass die gesetzliche Rente langfristig nur noch eine Grundsicherung bietet. Gleichzeitig spart jeder dritte Deutsche überhaupt nicht für das Alter, weitere 23 % legen maximal 50 Euro im Monat zurück. Mehr als die Hälfte hat keine konkrete Vorstellung davon, wie hoch die eigene Rente einmal ausfallen wird.
Besonders auffällig: Obwohl 56 % sich mehr Unterstützung bei der Altersvorsorge wünschen, haben sich 61 % bislang nie beraten lassen.
Der Nutzen: Planung schafft Sicherheit
Die Umfrage zeigt auch, wie groß der Effekt einer Beratung ist. In fast 60 % der Fälle entscheiden sich Menschen nach einem Gespräch für ein Vorsorgeprodukt. Wer seine persönliche Rentenlücke kennt, kann gezielt gegensteuern – sei es durch private Vorsorge, betriebliche Lösungen oder eine Kombination verschiedener Bausteine.
Auch digitale Hilfsmittel wie die Rentenübersicht der Deutschen Rentenversicherung können Transparenz schaffen, werden bislang jedoch nur selten genutzt.
Der Preis: Spätes Handeln kostet Freiheit
Je später mit der Altersvorsorge begonnen wird, desto höher fällt der finanzielle Aufwand aus. Frühzeitige Planung bedeutet dagegen:
geringere monatliche Beiträge
mehr Flexibilität
weniger Risiko von Versorgungslücken
Gerade in Zeiten steigender Lebenserwartung wird private Vorsorge immer wichtiger, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern.
Unser Fazit:
Altersvorsorge muss kein Angstthema sein. Mit einer strukturierten, individuellen Beratung lässt sich Klarheit schaffen – und der Grundstein für eine finanziell sichere Zukunft legen.
